15.September Freundlıche türkısche Grenzer tauschten kurz ihre G3 Flınte gegen Dıgıcam. Bit und Byte statt blaue Bohnen.

Wir sind froh unser letztes Reiseland ereicht zu haben. Auch wenn wir dies nicht zugeben würden, ... Wir zählen die Kilometer bis Istanbul, Weil ab da gehts Richtung Heimat. Die magische Grenze von 3 Monaten, ab der das Heimweh anfängt haben wir bereits merklich überschritten. Auch wenn dies nicht direkt thematisiert wird. Also auch die letzten Kilometer schön obacht gebenund nicht noch mit der Polizei in trouble kommen.

Istanbul !!

Am Nachmittag haben wir endlich nach rd 37 tsd Kilometern unser Endziel erreicht !! Wie oft haben wir über Istanbul gesprochen... und jetzt haben wir es erreicht, unser Endziel der Tour,

So riesige ungebremste Freude kommt irgendwie nicht auf. Vielleicht liegt es am stundenlangen Stau in dem Verkehrschaos, das hinterhertuckern auf gnadenlos verstopften Strassen. Vielleicht auch ein wenig wemut, dass es jetzt zu Ende geht, ...

"Hauptsache es ist egal", und wir haben noch keine Unterkunft....

Also quälen wir erst einmal mein Navi in der Hoffnung ein geeignetes Hotel zu finden. Unglücklicherweise ist gerade an diesen tagen ein besonderes Ereignis und deswegen die Hotels ausgebucht. Also kurven wir erst noch halsbrecherisch durch steile Gassen, befragen Passanten. Alles ausgebucht. Also wa solls dann bleiben wir halt direkt unten am Wasser in einer "Luxussuite". Was solls, die Aussicht aus dem 9.Stock auf die Altstadt von Istanbul haben wir uns verdient.

Der Blıck auf Downtown Istanbul und Goldenes Horn entschädıgt. Dıe Kredıtkarte möge es verzeıhen. Mor ısch ja au wer !

Istanbul beı Nacht. Wir genehmigen uns nach dem einchecken erst einmal einen Drink an der Hotelbar. Feierliches anstoßen und Schlachtplan ist angesagt, wie wir den Abend verbringen wollen. Haben bis dato dafür noch keine Hirnwindung veschwendet....

Hunger macht sich bei uns breit. Na dann ... Istanbul und Galatabrücke von unserem Restaurant aus. Man gönnt sıch ja sonst nıchts und wır müssen schon wıeder Geld tauschen. Wann haben die den EURO ?

Um zum Restaurant zu kommen, müssenwir erst mal am Fischmarkt vorbei. Ich der Oberschlaule, ... vor lauter Euphorie kraxel natürlich auf Container und dergleichen am Hafen rum um ein paar Bildle für die Heimat zu machen. Der Foto braucht ne stabile Unterlage wegen der Belichtungszeit, .. Dabei ist der Mopedschlüssel natürlich im Wege, ..

Wir haben uns entschieden, ... Sind zwar Plastikstühle aber wenn hier sovile Istanbuler/innen sind kann es nicht so schlecht sein. War es auch nicht, bis auf das Peter den einen oder anderen Fight mit dem Fisch ausgetragen hat. Messer gegen Gräte, ... Ja ja ist halt eine andere Bewegung als am Gasgriffziehen : -) er meinte später nur, dass er jetzt auch satt sei, ...

nach dem Mahl bummel wir noch ein wenig über die Galatabrücke, vorbei an den Restaurant-Catcher, ...

auch das ıst Istanbul und nicht Bronx oder 110th Street

Galataturm.

Treffpunkt vıeler junger Leute. Tolle Stımmung, Atmosphäre

16.September Frühstück auf der Hoteldachterrasse.

Ha des ısch mol a Panorama ! Super Hotel, klasse Frühstücksbuffet und tolle Aussicht.

Sıegerposıng.

Gut geschlafen, gut gefrühstückt.

Die Altstadt mit seinen Moscheen, Schloss, Märkten wollen wir erforschen, us treiben lassen.

Panorama von unserer Suıte auf die ALtstadt von Istanbul.

Erster Halt auf unserer Besichtigungstour durch Istanbul.

Hagıa Sophıa

Den Palast mit seinem Topkapi-Dolch mit seinen 3 mal Eintrittzahlen und ewig langer Schlange vor dem ersten Kassenhäuschen schenken wir uns.

Hagıa Sophıa

Zısternen versorgten früher den nahegelgenen Palast.

 

Wenn man der Legende glaubt, sieht man um 15 Jahre jünger aus, wenn man einen Tropfen in der Zisterne abbekommt !

Ich habe 2 kleine abbekommen .... Istanbul ist schon ne tolle Stadt !

Blaue Moschee. Wegen der Großveranstaltungen ist für meinen Geschmack ein wenig viel Polizei unterwegs, .... und die Megaphone sind omnipräsent. Weiter gehts Richtung einem spannend klingenden Museum

Mosaıkmuseum.

Abbıldungen stammen aus 500 n.Chr.

Seid der griechischen Vorzeit gilt der Hirsch als Gegner der Schlange.. Er zieht nicht nur mit seinem Atem das Reptil aus seiner Höhle, sondern ist auch gegen das Gift immun. Wie beim Kampf des Adlers mit der Schlange, (Symbol des Lichtes über die Finsternis) hat diese den Leib des Gegners zur Gänze umwunden.

Einer der vielen sehenswerten Basare in Istanbul.

Gewürzbasar

Fischmarkt.

Man hat den Eindruck, dass mehrmals täglich frisch angeliefert, aufgefüllt wird.

Mike zeigt am Ziel seinen Orden.

 

Die Amis bekommen nach 500miles einen "iron butt" Orden, ...

17.September Noch einmal das leckere Frühstücksbuffet mit der tollen Aussicht genießen, bevor wir uns auf die Heimreise machen. An einigen Polizeikontrollen in Istanbul vorbei gehts über die Autobahn zügig Richtung Bulgarien. Bei Edirne ist der Tacho der Scrambler auf 40.000km umgesprungen. Sie ist gerade mal ein halbes Jahr alt und durfte schon so viel erleben.

Grenze zu Bulgarien hat uns ohne Vorwarnung feucht überrascht, als wir mit offenem Visier/Helm plötzlich mit chlorhaltigem Etwas besprüht wurden....

Bulgarien macht einen sympathisch Eindruck. Vor allem die Stadt Veliko Tärnovo. Nicht nur weil es dort vielversprechende Kalkfelsen gibt :-). Ich möchte wiederkommen. Bald, ...

 

Kurz nach der Grenze zu Rumänien gönnen wir uns eine Pension für 25EUR die Nacht. Spät und dunkel ist es geworden. Das Glas Wein nach der staubigen Fahrt von Istanbul gönnen wir uns zum TV-Programm. Wir verstehen zwar kein Wort aber Hauptsache bewegte Bilder flimmern übern die kleine alte Röhre.

 

 

18. September Typisches Truckerambiente und Frühstück in der rumänischen Grenz-Pension

wer nix wird, geht zum Wirth. Egal, ... es wird Zeit dass wir Heim kommen

Rumänische Truckerpension.

Die Motorradjeans hatten wir bereits am Vortag in Bulgarien gegen Lederkluft eingetauscht. Es wird merklich kühler. Beruhigend fanden wir das Angebot vom Besitzer, dass wir unsere Mopeds direkt auf der Veranda parken durften, wegen der Sicherheit. Als ich dann noch das schwere Schloss anbrachte, war er etwas "pikiert".

Wir umfahren Bukarest auf Landstrassen.

Die Pferdegespanne trifft man nicht nur in Rumänien und auch nicht nur tagsüber !

Rumänisches Kirchle unterwegs

Curtea de Arges

Zwischenstop wegen der Klosterkirche aus dem Jahre 1517.

Curtea de Arges

Holzkirche Rumänien. diese bis zu 70m hohen Kirchen sieht man normalerweise in anderen Landesteilen.

Klar, das wir die Transfagarasan nach Sibiu/Hermannstadt fahren.

An einem der vermeintlichen Draculaburgen vorbei. Endlich wieder Wälder wenn auch der Herbst schon deutliche Spuren zeigt.

Auf der Transfagarasan Richtung Sibiu / Hermanstadt

Zwischenstopp Transfagarasan

Auf der Transfagarasan Richtung Sibiu / Hermanstadt

Immer obacht geben wenn man um die Kurven fährt.  Vor ein paar Jahren musste man noch deutlich mehr Kurven fahren auf der Transfagarasan und es hoppelte deutlich stärker. Mittlerweile sind immer mehr Stellen ausgebessert worden.

Bis auf eine Höhe von 2.044m lt meinem Navi schraubt sich die Strasse hoch.

Auf der Passhöhe der Transfagarasan gibt es leckeren Käse und Brot aber auch im Kessel über einem Feuer gegarte Maiskolben.

Warum fährt man einen Pass hoch ?

Damit ihn wieder runterfahren kann :-)

Aussen herum auf der Bundesstrasse wäre langweilig

Cartisoara.

Vorräte auffüllen im Mini-Market und wenn im gleichen Gebäude schon mal Dorf-Bar-Cafe untergebracht ist und die angestellten Frauen davor schon mal Kürbiskerne knuspern.... na dann hocken wir uns dazu und trinken erst einmal nen Kaffee und genießen die Atmosphäre.

Da kommt ein 80er Jahre Kombi mit Holzsarg auf dem Dach vorbei, oder.... wir staunen, für andere scheint es nichts ungewöhnliches zu sein.

Cartisoara.

Auch sie haben die Bremse von ihrem Fuhrwerk angezogen, das Pferd angebunden und die Scenerie bereichert.

Sibiu / Hermannstadt

Wir bummeln durch den tollen mittelalterlichen Stadtkern

Hauptplatz Sibiu

Sibiu. Zünftehaus der Zimmersleut. Diese finden in Rumänien ein breites und reichhaltiges Betätigungsfeld

19. September Hatten die Nacht in einem Bundesstrassen Hotel verbracht.

Typische rumänische Kirche.

Wegen der unzumutbaren Anzahl an Schwerlastverkehr auf den Europ.Ferntstrassen beschließen wir Nebenstrecken zu fahren. Allein zwischen Sebes und Alba Julia (rd 10km) kamen uns 50 große LKW entgegen. Kein Wunder werden immer mehr Autobahnen gebaut....

Unübersehbar. Der Herbst hat das Land fest im Griff

Kurz vor Brad.

Hier gibt es noch ein Schnitzel für sagenhafte 2,50 EUR !!!

War eine tolle Mittagspause mit einer unterhaltsamen Bedienung. Die Speisekarte war auf rumänisch und spanisch, ... sie konnte aber nur ein paar Worte englisch und spanisch, ...

Mittagspause in Brad

Ungarn.

Flaches, weites Land wartet auf uns. Wir fahren auf Landstrassen Richtung Budapest. Gegen Abend müssen wir doch noch den Regenkombi anziehen und auf einer kerzengraden Strasse Schräglage fahren wegen dem Sturm.

Ein sehr hilfsbereiter radelnder ungarischer Handwerker radelt ein paar Kilometer vor uns her nur um uns eine Pension zu zeigen. Hut ab, dass nenn ich Einsatz !!

20.September 

Wegen Dauerregen versuchen wir am nächsten Morgen in Ugarn uns gleich Wasserdicht anzuziehen. Es wundert uns schon gar nicht mehr, dass Peters 4 Monate alter Regenkombi exakt nach 24 Minuten Wasser durchlässt. Stoisch schrubben wir auf der Autobahn weiter Kilometer. Zum Glück kommt nach Budapest die Sonne wieder raus.

 

Grenze Österreich. Sonne scheint und man versteht uns wieder auf deutsch.

 

Wien und die Tram zieht vorbei am ... ?

Auch für schöne Sachen nehmen wir uns Zeit :-)

A eitrige in Wien.

Ein kritischer Blick von Peter, da beim letzten mal, mal kurz nicht aufgepasst, das Gäbelchen unverhofft leer war, ... wuff

Apfelstrudel und Cafe bevor es weiter geht, gen Heimat.

Sind ja nur noch knapp 700km.

 

Was haben wir als es Nacht wurde gefroren und geschnattert. Kein Wunder, hatten wir uns doch an wärmere Temperaturen gewöhnt. Griffheitzungen der beiden Motorräder ist auch noch kaputt und ich hatte meine Handschuhe ja bereits zu Sommerhandschuhen umfonktioniert. Heißt das Innenfutter war nicht mehr zu gebrauchen gewesen. Ehrlich gesagt, der HELD waren die 90 EURO teuren Goretex-Handschuhe nicht.

 

 

In der Nacht vom 20. auf den 21.September sind wir wieder zu Hause !

So sieht die Scrambler nach 40 tsd km aus :-)

auch die Thunderbird Storm hat die Riese top überstanden !