27.06.2012 Russland wir kommen !!

Nach unzähligen Stempeln, Unterschriften und 2 Stunden durften wir Mütterchen Russland -Hallo- sagen.

Nach all den bisher gehörten Geschichten, hatten wir uns die Einreise nach Russland ganz anders vorgestellt. Wir wurden richtig positiv überrascht. Ein hilfsbereiter Grenzer kam sofort zu uns, übergab uns das Einreiseformular auf deutsch. Warum Mike zum Schluss 17 Stempel hatte und mehrer Unterschriften eforderlich waren ist eine eigene Geschichte. Aber jetzt weiß er, dass seine 900er Scrambler "nur" 865 ccm hat. Gleich nach der Grenze wurde dann erst mal Mittagspäusle gemacht.

27.06. Die erste orthodoxe Kirche, gleich nach der Grenze

Die Fahrweise der hiesigen AUto- und LKW-Fahrer ist sehr gewöhnungsbedürftig. Hier wird gefahren was die Karre hergibt und päp überholt. Kein Wunder sind die Strassenränder gesäumt mit Kreuzen von den Schicksalen alzu unvernünftiger Fahrer ud ihrer Opfer. Aufpassen müssen wir zudem noch wegen des teilweise böse ausgefahren Asphalts, Bodenwellen, Schlaglöcher, verlorene Ladung, unabgesicherte Baustellen, ... Nachts möchte man hier freiwillig nicht fahren.

27.06. St.Petersburg, ... nicht Berlin

Das nenn ich mal einen Triumph - Bogen !!

Abends ereichen wir St.Petersburg. Da die russischen Strassen nicht digitalisiert sind bzw auf unseren Navis nicht angezeigt werden, fahren wir nach Himmelsrichtung und "Gefühl". Wir kamen von Norden und durchquerten St.Petersburg Zentrum, da der Campingplatz südlich von der Stadt sein sollte.

27.06. Winterpalast St.Petersburg

Wenn wir dorthin hätten wollen, hätten wir die Strassen und den Platz mit Sicherheit nicht gefunden. So erfreuen wir uns an der Abendstimmung.

27.06. Dvortsovaya Platz gegenüber vom Winter Palast

27.06. Wir haben St.Petersburg erfolgreich durchqurt. Trotz Direkteingabe der Koordinaten des Camping können wir den nicht finden, dafür die Kehrseite des reichen und aufgehübschten St.Petersburg.

Erste Hilfe an ner Tanke. Sie hat uns geholfen den Weg zu nem Campingplatz in St.Petersburg zu finden, da unsere kyrillisch-Kenntnisse sehr uüerschaubar sind, ... und ich habe oft Fragen müssen

28.06. Unser Campingplatz in St.Petersburg. Eingezäunt, 24h bewacht und direkt am finnischen Meerbusen, um beim Thema zu bleiben.

Der Betonbunker ist die Rezeption, ...

Aussicht vom Campingplatz St.Petersburg

Besonders beeindruckend fandenwir den kleinen Mops und die Möpse der Dame., die vom Künstler besonders beeindruckend herausgearbeitet wurden.

und da stehen sie immer noch

Campingplatz St.Petersburg;

Des isch mal a Basis. Die Dusche hat er sich verdient. NEIN es hat keine Moskitos... Insbesondere Finnland und Schweden haben Peter so zugesetzt, dass er oftmals schon gar nicht seinen Lederkombi ausziehen wollte.

28.06. Hammer und Sichel, ... es war einmal

Auf der Fahrt Richtung Stadtzentrum

Holy Trinity, die Kirche  mit goldene Sternle haben wir auf dem Weg in die Innenstadt angesteuert bzw ist uns aufgefallen. Wir fahren nach Stadtplan. Also Himmelsrichtung merken, Anzahl der zu überquerenden Strassen zählen bis zum abbiegen, .... die "alte" Methode funktioniert immer noch.

Holy Trinity

Holy Trinity. Beeindruckende Architektur, reich verziert.

St.Nikolas Kathedrale

Kaffeepause in einem der typischen Cafes unterhalb des Straßenniveaus. DIe Aussicht beschränkt sich auf die Atmosphäre des Cafes/Restaurants mit seinen einheimischen Gästen. Zur Essensausgabe darf man sich anstellen. Wir fanden das Arbinente spitze !! Der Kaffe war gut, die süßen Stückle lecker und die Preise sind wie das Cafe im Keller.

Was eine Überraschung. Die Bären hatten wir noch vor ein paar Jahren in Stuttgart besucht und jetzt ist der Bär los in St.Petersburg.

Posing

Die Bären sind auch hier ein Tourismusmagnet und jeder versucht seinen Bären zu finden.

St.Isaacs Kathedrale.

Von außen ein beeindruckendes Gebäude und im Inneren wird man geradezu überwältigt.

St.Isaacs Kathedrale

Holla die Waldfee. Nicht kleckern, klotzen !

St.Isaaca Kathedrale

St.Isaacs Kathedrale

Auf den Kolonaden: Uns geht nix naus !

Wir haben den Eindruck, dass es im Zentrum von S.Petersburg midestens genauso ordentlich zugeht wie bei uns. Achtlos weggeworfener Müll ? Fehlanzeige.

28.06. Der Winterpalast wird gerne als Fotokulisse verwendet, ...

Stretchlimousine bei der Hochzeit ist Programm. Fotoshooting vorm majestätischen Winterpalast ist Pflicht. Und geheiratet wird in St.Petersburg sehr viel. Begleitet wird dies durch das ploppen der Krimsektkorken und das klack klack der hohen Absätze. 

"Darfs ein bißchen mehr sein ?"

Wenn man schon mal heiratet zeigt man gerne was man hat

28.06. Rostral Column

Wenn ich mal Schiffsowner werde, dann bitte so

Neva Ufer

Neva Ufer

Zum Restaurant umgebautes Schiff am Neva Ufer

Peter setzt allem die Krone auf

Peter sagt, dass es diesen Arbeitsplatz bei uns vor 50 Jahren auch mal gab,...

Im Hintergrund leuchten bereits die schönen, bunten Kuppeln der Kathedrale; Savior on the Blood. Leider hatte sie bereits geschlossen, bis wir diese erreichten.

Also schlenderten wir durch einen Park, der uns irgendwie an Frankreich erinnerte.

Den Abend des 28.6. ließen wir gemütlich in einem italienischen Restaurant ausklingen. Irgendwie hatte keiner von uns beiden Lust auf ein Abendbrot. Das haben wir uns auch verdient ! Vor allem nach dem Besichtigungsmarathon. Und Abwechslung muss auch mal sein nach mehreren Töpfen Spaghetti in Skandinavien, .... Wir lassen es uns gut gehen mit Lachs Carpaccio, Barolo, Lasagne, Pizza, ... obwohl es bis Italien noch eine ganze Weile dauert. Tja leider gab es in dem Restaurant keinen Borschtsch die russische Kohlsuppe zum probieren.

Wir beschließen noch eine Nacht zu bleiben. Die Stadt bietet einfach zu viel.

29.6. Peter meldet Bedarf für neues Schuhwerk an, ... und damit er wieder ins Gleichgewicht kommt, gibts in einer der riesigen, über mehrere Stockwerke verteilte Shoppingmalls, ein paar neue Stadt-Treter. Diese Malls müssen sich übrigens nicht vor denen in USA verstecken, .... bzw sehen denen sogar sehr ähnlich.

Wir grüßen unsere Heimatstadt Lurchitown

Nevskij Prospec.

Rennstrecke von St.Petersburg. Japanische Rennsemmeln reißen hier gerne den Hahn auf. Geschwindigkeiten von >160km/h sind keine Seltenheit. Die andere Motorradfraktion, die Harleyfahrer, beeindrucken mehr durch Lautsärke. Allen beiden gemeinsam ist das fahren ohne Kennzeichen. Sehr viel Interesse haben die St.Petersburger an der "Tunderbird Storm". Diese wird gerne in Augenschein genommen und abgelichtet. Bei Nennung der Motorkennzahlen wie 1700ccm und knapp 100PS geraten sie vollends in erstaunen.

Audi Q7 und diverse AMGs lassen ebenfalls gerne die Sau raus und machen den Larry.

Nevskij Prospec

Theaterkarten versucht er nicht zu verkaufen, aber er stellt sich gerne als Fotomodel zur Verfügung. Wir wollen heute den Winterpalast, den Louvre von St.Petersburg besuchen.

Wir beschließen uns den Winterpalast auch von innen anzusehen.

Und wieder der Beweis, Männer sind Engel :-)

im Winterpalast

im Winterpalast

Der Winterpalast ist ein Tourismus magnet allerdings verteilen sich diese auf in weitläufigen Räumlichkeiten.

Kathedrale; Savior on the blood

Für mich die beeindruckenste Kathedarle von St.Petersburg mit ihren zuckerhutgleichen Turmspitzen. Im Vordergrund ein russischer Markt auf dem man auch die landestypischen russischen Maruschkas findet (mit allen möglichen und unmöglichen Figuren)

Kathedrale; Savior on the blood. Alle Wände und Bildnisse sind aus Mosaik!!! Und die Kathedrale ist nicht wirklich klein.

Kathedrale; Savior on the blood

Kathedrale; Savior on the blood

29.06. Auf der Nevskij Prospect, der Haupteinkaufs- und Flaniermeile.

Nach dem Besichtigungsmarathon brauchen wir ne Pause. Aber Obacht: es gibt touristische Bars und Cafes da zahlt man für ein o,3er Kaltgetränk schon mal umgerechnet 7 EUR. Dafür ist die Aussicht top. Eher einheimisch sitzt man zumeist eine Etage tiefer hat dafür aber ebenfals ein top Ambiente. und den Kaffee bekommt man für nen Euro.

30.06.2012 Wir brechen unsere Zelte ab in St.Petersburg. Bis der Formalismus zum auschecken aus dem Campingplatz erledigt ist, ist es vormittags. Voller Optimismus, herrührend aus dem bisherigen guten zurechtfinden in St.Petersburg, machen wir uns auf die richtige Ausfallstraße Richtung Puskin zu treffen. Das Navi zeigt leider nur grob die Himmelsrichtung an. Nach 2 vergeblichen Versuchen machen wir kurz halt um die Karte zu studieren. Da bietet ein Russe seine Hilfe an uns vorne draus zu fahren bis Puskin. Völlig sprachlos folgen wir ihm auf eine der vielen Ausgangsstraßen, Autobahnen, links rechts, ... vorbei an vielen Strassenschildern die uns wie Bilder erscheinen, da wir des kyrillischem nicht mächtig sind. Nach rd 30 (??) km hält er in Puskin an, gibt uns noch einen Stadtplan von der Stadt, beschreibt noch den Weg Richtung Katharinenpalast. Es bleibt kaum Zeit um sich zu bedanken und ihm eine Einladug auszusprechen, da fährt er in seinem Auto auch schon davon.... mit großen Augen schauen wir ihm nach. Sowas in unserer Heimat ? Habe ich bis dato nicht mal annäherend erlebt, ...

Puskin: Katharinenpalast mit goldenem Tor

Katharinenpalast.

Katharinenpalast. Leider ist die Warteschlange um ins Schloss zum Bernsteinzimmer zu kommen rund 100 Meter lang, mehrspurig. Wie Helmes immer zu sagen pflegte: "Jetzt trinke mir erschd a mol an Kaffee!" Denn in der Sommersonne anstehen ist schon sehr grenzwertig.

Er hat alles gegeben... aber beim Motorradeln gehts halt net schicker.

Mann beachte den fein gearbeiteten "Gürtel". Ein ausgedienter Spanngurt versucht die zu grosse Hose am Körper zu halten und an der Flucht zu hindern.

Ist zwar nicht das Bernsteinzimmer, aber au scheeee. Nicht nur einmal wurden wir Zeuge, wie allzu Neugierige, meist Besucherinnen, zurückgepfiffen wurden von wachsamen Aufpassern.

Älles fürn ...

30.06. Katharinenpalast

Nach dem Kaffe und herumschlendern im Park versuchen wir es diesmal ernsthaft um ins Bernsteinzimmer zu kommen und reihen uns ein in die Warteschlange. Nach ner Stunde warten schieben sich immer wieder Tourigruppen mit ihren Reiseführeren, die eifirig mit bunten Fähnchen winken, an allen anderen Wartenden vorbei.

Über soviel Dreistigkeit verlieren wir endgültig die Lust und machen uns vom Acker.

30.06.2012 Also ob wir uns hier auskennen würden finden wir aus Pushkin heraus, fahren über Land und treffen wieder auf die Bundesstraße an der Küste Richtung Estland.

Solche Strassenabschnitte strapazierten Mensch und Material.

30.6. 2012 Problemlos reisen wir aus Russland aus und in die EU ein. Irgendwie trotz all der positiven Erlebnisse ein beruhigendes Gefühl.

Die erste Nacht wieder in der EU, ziemlich direkt an der Ostsee. AUch hier begleitet uns die Birke und die Stechmücke.

01.07. Hinter uns liegt Russland im Dunste der Vergangenheit und vor uns Estland.

Hier ruht die estnische Vergangenheit

Küste Estland. weit und natürlich, unberührt

1.7. Estland Windmühle unterwegs nach Tallinn

auch das ist Estland über weite Strecken

Bei solch einer intakt erscheinden Natur wundert es uns nicht, wenn wir Störche und ihre Nester in Dörfern sehen.

Tallin die Hauptstadt von Estland.

Um zum sehenswerten mittelalterlichen Stadtkern vorzudringen, darf man erst durch "trabantige" Vorstadtgebiete.

Tallin: Bernstein wo hin man auch schaut

Hier scheint es jemand langweilig zu sein. Mittelaltermarkt in Tallinn

Tallinn. Ansprechender mIttelalterlicher Laden

01.07. Rathaus Tallinn mit Flagge Estalnd

Museumskirche Tallinn

Museumskirche Tallinn

Mit uppen Arm und Mittenkugel

Museumskirche Tallinn

Museumskirche Tallinn

I han koi Luschd me oder so kann isch net abeite

Museumskirche Tallinn.

Totentanz wie man ihn auch in Lübeck findet.

Russisch orthodoxe Kirche in Tallinn

Russisch orthodoxe Kirche in Tallinn

Dom in Tallinn. Bekannt für seine Wappenepitaphien (erfüllen die Funktion von Grabsteinen; näheres dürft ihr Peter fragen, siehe Bild)

Hansa war hier weit verbreitet

Ausblick auf die Altstadt von Tallinn

Wir machen uns auf und fahren weiter Richtung Grenze zu Lettland