17.07.2012 Wir überqueren Grenze Niederlande

Kletteranlage Excalibur. Name passt hervorragend !

Was ein genialer Kletterturm! Leider geschlossene Gesellschaft wegen Hochzeit und somit keine Chance sich die Fingerle lang zu ziehen.

Wenn der Kletterturm schon zu hat, dann muss eben ne Alternative her. Also basteln wir uns eine Hangelleiter und spannen sie zwischen 2 Bäume!

Moderne trifft Historik

Ob man sich in Zukunft auch so an den historischen Gebäuden erfreut wie wir heute an einer Windmühle ? Ich habe so meine Zweifel. Auf jeden Fall ist das Land übersährt mit Windkraftanlagen. Kaum ein freies Feld ohne diese umweltschonenden Stromerzeuger. 

17.07.2012 Wir machen ein kurzes Päusle, bummeln durch das Städtle, finden leider kein "Fischbrötchen" oder ähnliches und fahren hungrig weiter. Übernachtet wid in der Nähe von Terneuzen, Nähe der belgischen Grenze.

18.07.2012 Morgens schon vor 9 Uhr überqueren wir die Grenze auf Schleichwegen nach Belgien. Motorradfahrerisch eher weniger anspruchsvoll, da der Weg in Holland mit unzähligen Blitzern, Speed Bumps und anderen Schikanen gesäumt ist.

18.07.2012 Brücke in Brügge

Das Glück ward mir hold,

nein es war kein Gold.

Ne ein Euro Münze sollt es sein,

steckte ich später in den Opferstock hinein.

Für heimgebliebene von Herze,

soll sie brenne die Kerze :-)

 

Altstadt Bruegge

Heiligblut Kirche Bruegge.

Während der Weiterfahrt an der belgischen Küste kommen wir übereinstimmend zu folgendem Schluss: Wir beneiden die Belgier nicht, die ihre Küste und Verbauungen schön finden müssen, ...

Bruegge hat auch eine Schokoladenseite

18.07.2012 Wir erreichen Grenze Grenze zu Frankreich.

18.07. Calais: man könnt meinen, wir hätten uns verfahren...

auch das Wetter war eher englisch...

Calais: Jetzt trinke mr erschd a mal nen Kaffee oh le in Kaleh. I schwaetz au franzesisch

 

oder wir sind jetzt im Land der 4 aehs, ...

erst Sturm, dann Regen, ... England ist nicht weit, ...

Wir schauen uns das Kap, den Leuchtturm und sonstige übriggebliebene Betonbunker vergangener Zeiten an, als man hier noch Riesenkanonen installiert hatte.

Nur das diese mittlerweile beim Tunnelbau zwischen Frankreich und England versenkt wurden. Und die frühere Kriesgsanlage heute unter einem See liegt....Wenig später dürfen wir doch noch den Regenkombi anziehen. Wir nächtigen freiwillig auf einem Campingplatz in unserem schönen geräumigen Qualitätszelt.

19.07. Rang du Flier. Kaum halte ich um ein Bild zu machen, so hält auch schon eine Gruppe französischer Mopedfahrer und möchte helfen !

19.07. Etretat: Kreidefelsen und ein Zweitfrühstueck mit leckerem Creppes erwartet uns hier.

Etretat

Tja wenn ein drängelnder PKW Peter so langsam nervös macht und Mike mit seiner Schnalle (Navi) kämpft und sich net recht entschließen kann, biegen wir jetzt ab oder nicht, ... Ende vom Lied war, dass Peter dem Drängler nachgegeben hatte und den Hahn aufgerissen, just in dem Moment, wo Mike doch rechts in eine Einbahnstrassse Richtung Altstadt abgebogen ist... Nach ner guten viertel Stunde warten in der Sonne, kam Peter dann doch irgendwie angetöfft.

Der Sturm des vergangenen Tages wirkt noch nach und die Schiffchen schaukeln lustig in den Wellen

Felsen ??? Wo ??? Den Rest kann ich leider nicht lesen oder entziffern :-)

Nach dem anstrengenden Treppenaufstieg auf den Aussichtspunkt haben wir uns den Schoko-Crepes redlich verdient. Peter meinte nur, dass man ja zur "Schönen Aussicht" auch hätte hochfahren können. Stimmt. Aber dann wäre der Crepe weg.

19.07.2012 Kirche in der Nähe Etretat

19.07. Petit Dalles. in der Bucht mit Kreidefelsen verweilte auch schon Sissi die Kaiserin. Oberhalb der Bucht hatte sie ihre Residence.

19.7. Man hat ja so viel auf dem Motorrädle um seinen Gedanken nachzu hängen, ... So entwickelte sich in meinem Kopf die fixe Idee, dass ich ja eigentlich "temporärer Rentner" bin, während Peter es schon ist, .... Um ehrlich zu sein, mit dem Gedanken könnte ich mich anfreunden. Das "temporär" müsste man noch weiter definieren, ...

19.07. Am frühen Abend parken wir standesgemäß am Strand. Noch schnell ein Baguette und andere Leckereichen eingekauft, bevor MIke ne Runde joggen geht wegen den tollen Felsbögen. Anschließend wird erst einmal das knackig frische Baguette verhaftet. Auch die Möven zeigen reges Interesse, ...

Felsbögen und die lange "Anna der Normandie"

wenn der Weg aufhört .... kann man nur noch fliegen :-)

Den Tag des 19.07. beenden wir kurz vor Le Havre. Der Nachtplatz in der Nähe des Flughafens, war nicht einfach zu finden, .... vorbei an zweifelhaften "Gärten" mit besorgniserregenden Verbotsschildern.... Ein bißchen weiter finden wir einen guten Platz, ein Schlagzeuger übt ein wenig abseits.... wir genießen den Sonnenuntergang und nächtliches Flugverbot.

Auch so was gehört zu ener "Männerausfahrt" dazu. Auch so was müssen wir aushalten!

20.7. Besuch eines schönen Städtchens mit Markt

Typische Architektur für die Gegend. Wir lassen uns ein wenig treiben, schlendern herum

Typisch für die Küste der Normandie...

Relikte aus vergangenen Kriegszeiten sind allgegenwärtig und werden vermarktet.

Cap bei Cherbourg .

Blendet man die "berühmten Atom-Industrieanlagen" aus, dann ist es eine wunderschöne Gegend und Küste. Ganz vergessen kann ich es nicht, es bleibt irgendwie was bedrohliches, ....

20.07.2012: In der Nähe von Cherbourg: Ein schöner Platz um einen Tag in Frankreich angemessen zu beenden;

Auch der 20.7. geht irgendwann zu Ende, ...Wegen der nächtlichen Feuchtigkeit schlafen wir doch im Zelt.

Jedes mal sage ich es euch.... und sie wisseds immer no net, wie das Blümchen heisst .... Grüße an Helmut

21.07. Was ein Guten Morgen Gruß !

21.7. Granville. Kurzer Halt um sich die Beine zu vertreten, durch das befestigte Städtchen zu schlendern, und die Pause mit nem Kaffee ausklingen zu lassen.

Eines der bekanntesten Fotomotive der Gegend: Mont St Michelle

21.7. Beweisfoto, dass wir noch mit den Mopeds unterwegs sind... es gab Gerüchte... und die wollen wir hier ausräumen :-) 

Kletter- und Bouldermöglichkeiten am Dol de Bretagne.. Und ja die Touren sind eingebohrt und zwar wie in Süd-Frankreich! Kleingriffig, plattig, also druck auf die Füße, denn mit Klimmzüge und schierer Franken-Power kommt man hier nicht weit. Die Felsen des ehemaligen Steinbruchs findet man dort, wo man den Fußabdruck des Teufels vermuten würde, der nach erfolglosem Kampf Richtung Mont St. Michel gesprungen ist; so die Legende.

21.7. Ein Cap mit beeindruckenden Gezeiten und Strömungen, ... natürlich gibts dort auch wieder Bunkeranlagen, ...

Gibt es da oben überhaupt noch eine bunkerfreie Zone ??

Was macht man bevor man zu einem Cap rausfäht ? Man deckt sich mit Baguette und anderen leckeren Backwaren ein. Insbesondere dann, wenn die Schlange der Wartenden bis auf die Strasse herausreicht. Dann kann es schon nicht soooo schlecht sein. Wir haben es zusammen mit einem Kaffee am Cap genossen. es war himmlisch, insb auch wegen der bunten Aussicht.

Cap Frehel oder dort wo man gerne ein 2.Frühstück einnimmt.

Cap Frehel

Cap Frehel

Ich war total fasziniert von den kräftigen und bunten Farben.

Cap Frehel. Ungefähr auf Höhe der Möve gibt es einen "Wanderweg" unterhalb der Kante, ... ein spannender Weg wenn er denn nicht von Farn zugewuchert ist. Trittsicher, ein wenig mutig und sicheres Schuhwerk sollte man schon haben, ... sonst gibts nen unsanften Sprung über roughly 50m umsonst dazu.

An den Boulderfelsen der Granite Rose rauschen wir leider vorbei. Die Nacht vom 22. auf 23.7. verbringen wir in der Nähe von Tregastel. Ziemlich touristische und reich verbaute Gegend, ...

23.7. Wir sind in St Paul de Leon um nen Kaffe einzunehmen und wo ist das Handy von Peter ???

Kathedrale von St Paul de Leon. Ich bin mir aber fast ganz sicher, dass sie St Etienne heißt  ;-)

Gut daß das 660er von Peter, im Gegensatz zum Zumo die gefahrene Strecke komplett aufzeichnet. Während er zum Pennplatz die rd 60 Kilometer zurückschüsselt fahre ich ein paar Kilometer weiter nach Roscoff. Er mäht mit dem Taschenmesser die Wiese um letztendlich sein Handy zu finden....

 und ich bouldere die rd 200m lange Hafenmauer entlang, sehr zur Freude und Belustigung einiger weiblicher Bretoninen und sonstigen Touristen. Gar nicht so einfach, denn die Mauer wird bei Flut regelmäßig überflutet und ist somit nicht ganz so griffig. Aber das Absprunggelände ist top und sie liegt noch im Schatten.

Nähe Roscoff ein idealer Campplatz incl Wellenrauschen.

Tja was soll ich noch sagen, sorry ihr lieben Arbeitskollegen/innen aber da müßt ihr jetzt durch. Aber keine Sorge, auch ich habe es schwer. Zumindest am nächsten Morgen :-) Und das Wasser zum abendlichen baden hätt auch noch ein bißchen wärmer sein können. Aber wir stellen beide fest, dass es immer wärmer wird!

Wellenrauschen;

KEIN Linkshenkelglas !!! Mann ist ja auch wer

Und Helmes, das ist kein Remstaler, den man nur aus nem säurebeständigen Linkshenkelglas trinken kann!!

Auch das müssen wir zwei aushalten. Normalerweise würden wir sowas ja nie fotografieren, ... aber wir haben es nur für euch gemacht! Ehrlich.

Peter wird mutig, ... entkleidet sich für die Nacht und die kleinen Biester rüsten sich, ... es ist angerichtet, fertig zum Blutrausch!

Gut das Peter dabei ist und sie mich nicht so mögen, ... ich wünsch ihm noch ne "gute Nacht"

24.07. Der Morgen danach. An das morgendlich Stiche zählen von Peter gewöhne ich mich langsam, ... auch ich werde gepiekst ! Auch wenn zumeist nur von Diesteln.

einzige Strandgäste beim Frühstück

nicht ganz die einzigen... ein Ueberlebender

auch an diesem Tag kommen wir an wunderschönen Küstenabschnitten, Traumstränden und-buchten vorbei.

warum haben wir nur so wenig Zeit ?? Das sieht nach einem richtig einladenden Ort aus, zum Seele baumeln lassen, baden, den Sommer genießen und wir meinen weiterfahren zu müssen, ... das ist bitter !

Bretonische Kueste, viel Wind, stuermische See

24.07.2012 Sieht nach einem stylischen, historischen Segelschiffchen aus...

Kurz vor Brest:

Erst ne Kathedrale und dann kam die Erleuchtung.

Durch Brest sind wir nur durch. Haben nichts entdecken können, was uns aufhalten möchte.

Le Faou mit den gedeckten Schieferdächern, ist sowas von bretonisch ! Bretonischer gehts schon fast gar nicht

Cap de Penhir. Endlich RICHTIG klettern. Das beeindruckenste, mir bekannte Klettergebiet in der Bretagne.

Rotmützen bei der Arbeit oder lange Weile beim warten.

Felsballet und

Macrameh

 

Welchen Schwierigkeitsgrad die Tour hat ?

Da ich abgenommen habe aber länger nicht mehr klettern war

schwer .... oder TVK5. Insiderwitz wegen der Bewertung in ner heimischen Kletterhalle

25.07. Cap de Penhir. Nach der Kletteraktion mussten wir ja noch baden. Tja und dann war es schon zu spät um noch weiter zu fahren, ....

Der frühe Vogel fängt den Wurm und bei uns gibts um siebene Morgens schon nen Kaffee, während die Sachen noch trocknen.

Wir tuckern mehr als dass wir ordentlich Fahrt aufnehmen durch die kleinen Sträßchen und Dörfer.

ohne Worte

Vor lauter glotzen und bei einem Versuch umzudrehen. Passiert ist nix, außer dass ein paar Blümchen umgeknickt und Schmetterlinge aufgescheucht wurden. Und der private Rückwärtsgang ist ja auch nicht weit, so dass es gleich weiter gehen kann

wie schoen ist doch die Welt am Cap de la Chevre

immer noch Bretagne und noch ein Cap...

Was die Fjorde in Norwegen waren, hier sind es die Caps

läßt sich nicht leugnen, wo wir uns rumtreiben. Mittagspäusle im Schatten während wir eine wirklich leckere bretonische Pizza verhaften. Sehr empfehlenswert

Der Sommer in der Bretagne kann ganz schön heiß sein ! Wir wollen uns gar nicht erst ausmalen, wie warm es erst noch am Mittelmeer, ein paar hundert Kilometer weiter im Süden wird, ...

Bretonische Seefahrerkirche an der Küste

Wie in Skandinavien, findet man auch hier in Kirchen Schiffe

25.07.2012 Auch das ist die Bretagene. SIeht nach einem schmucken Alterssitz aus.

unser Tischdeckchen aus Warnemuende trifft Bretagne

manchmal muss man genauer hinschauen...

ne Garnele mit Sonnenbrille ??

26.07. Das Haus fasziniert mich jedes mal aufs neue

27.07. La Tranche sur Mer: Kofferhalterung kaputt, nachdem ein Fahrer im biblischen Alter rueckwaerts auf einem Supermarktparkplatz fuhr ;;;

Ein zusaetzlicher Spanngurt muss Abhilfe schaffen, ;;;

27.07. La Rochelle Wir schlendern durchs Städle auf der Suche nach einem Internetcafe. Wir wollen das feuchte Wetter ausnutzen um mal wieder ein paar Bilder hochzuladen. Wir werden fündig und verbringen mal wieder mehrere Stunden hinterm PC und freuen uns über die französische Tastatur.

La Rochelle: 30 Grad, leichter Niesel, aber die Frisur haellt

faszinierendes Kunstwerk

Bluemelein am Wegesrand,

bringt den Wanderer aus Rand und Band, ;;;  ;-)

 

oder

 

Ist das Wetter trüb und heiss,

schreibt man nieder so manchen Scheiss

und ist es wieder heiter,

so faehrt man ruhig weiter

Auch solche schöne Sachen gibts in La Rochelle.

Am Abend gibts endlich mal wieder ne Fähre ! Von Royan nach Verdon sur Mer

27.7. Die freie Zeit nutzt Peter um die Reiseaufzeichnungen auf den aktuellen Stand zu bringen

Uebernachtung am Strand hinter ner Düne. War ein heisser Tip von einem Deutschen, der meinte, dass da hinten keine Polizei kommt, er habe da auch schon des öfteren gezeltet.... kam sie dann doch um 23:00. Liessen uns aber in Ruhe, nachdem wir versprochen hatten, den Platz morgens wieder zu verlassen.

Morgendliche Reiter am 28.7., ... warum ER auf dem Pony und SIE auf dem Pferd, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Wanderdüne von Pyla. Die höchste von Europa zieht rd 1 Mio. Besucher pro Jahr an. Auch uns

Die Wanderdüne wandert sich stetig vorwärts

Pyla

Pyla, was ein riesiger Sandhaufen

Pyla. Cafe unterhalb der Duene:

Un job pour la vie !

28.07. 

Mondänes Biarritz.... nix wie durch, ... beim Rückblick noch ein Bild.

Besonders auffallend: Basken tragen selbstbewusst rot-weisse Kleidung

St.Jean de Luz, kurz vor der spanischen Grenze. Nettes, sympathisches Städtchen mit Flair lädt zum bummeln ein.

Peter schwärmte von den hier besonders gut zubereiteten Krebsen. Tja was soll ich sagen, ich wurde schwach, bei den Ausführungen und beim schlendern durch die schmucken Altstadtgassen und studieren der jeweiligen Speisekarten, ...

Wenig später sitzen wir in einem der "Gourmet-Tempel" und fangen mit einem Aperitif vor dem oppulentem Mahl an. Wenn Essen gehen, dann richtig. Wozu hat man ne Kreditkarte ? Und Morgen ist auch ein Tag und da gibts dann wieder Baguette.

Maaaahlzeit

St. Jean de la Luz ist bekannt fuer seine Krebse und anderen Fischkoestlichkeiten. Und da bemaengelt wurde, dass wir zu wenig essen, ... der kuehle baskische Weisswein dazu hat hervorragend gemundet.

Da uns unsere Mopedle nach dem fulminaten Mahl nicht weiter fahren wollten, entschieden wir uns in St Jean de la Luz auf einem Campingplatz zu nächtigen.

 

Am nächsten Morgen, den 29.07. Waehrend Peter das Tagebuch aktualisierte, war Mike auf abwegen an der felsig steilen Costa Verde und testete die Haltbarkeit von Tauen an rostigem etwas das in Felsritzen steckte, ...

Costa Verde

Kueste bei St Jean de la Luz. Wenig später überqueren wir die Grenze zu Spanien. Ole !